Manuel Westphal MdL
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Presse
16.05.2018, 14:03 Uhr | Abgeordnetenbüro
Kulturfonds unterstützt vier Projekte in der Region
58.500 Euro aus dem Kulturfonds
Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie der Bayerische Landtag haben über die Fördermittel des Kulturfonds 2018 entschieden. „Unsere Region ist auch dabei: Das LIMESEUM in Ruffenhofen sowie die Dinkelsbühler Knabenkapelle können sich über eine Förderung freuen. Aber auch die Altmühlsee Festspiele in Muhr am See und die Konzertreihe 'Klingendes Denkmal' werden gefördert“, erklärt der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal, der als Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst an der Bewilligung der Mittel beteiligt ist.
 

„Mein Einsatz hat sich gelohnt: Die Sonderausstellung im LIMESEUM ‚Landschaft und Landschaftsveränderung zur Römerzeit‘ erhält eine Förderung aus dem Kulturfonds in Höhe von 4.500 Euro. Die Konzertreise der Dinkelsbühler Knabenkapelle in die USA anlässlich des 150-jährigen Bestehens wird mit 10.000 Euro unterstützt“, freut sich Westphal und ergänzt: "Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen profitieren die Altmühlsee Festspiele von 25.000 Euro und die Konzertreihe "Klingendes Denkmal" von 19.000 Euro." 

Das LIMESEUM entwickelt sich mehr und mehr zu einem Besuchermagneten in unserer Region. Die moderne Konzeption des Museums lädt nicht nur Schulklassen und „Römerfans“ ein, sondern ist auch ein interessantes Programm für Touristen. „Mit den Mitgliedern des Zweckverbands Römerpark Ruffenhofen und auch mit Museumsleiter Dr. Matthias Pausch stehe ich in einem ständigen Austausch über die Weiterentwicklung des LIMESEUMS, weshalb ich mich sehr über die Förderung der Sonderausstellung freue. Auch die Knabenkapelle in Dinkelsbühl und ihre Konzertreise sind mir bereits bestens bekannt. Bei einem Besuch im Bayerischen Landtag vor zwei Jahren habe ich das erste Mal von der Konzertreise erfahren und unterstütze das Vorhaben seitdem“, bekräftigt Westphal.

Aus dem Kulturfonds können kulturelle Investitionen und Projekte nichtstaatlicher Träger gefördert werden. Dies erfolgt in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen. Die Vorhaben sollen grundsätzlich von überregionaler, zumindest aber von überörtlicher Bedeutung sein

Das Fördergebiet umfasst ganz Bayern und betrifft die Förderbereiche nichtstaatliche Theater und Museen, Förderung der zeitgenössischen Kunst, Musikpflege, Laienmusik, Denkmalschutz und Denkmalpflege (beschränkt auf herausragende Baudenkmäler), Archive, Bibliotheken, Literatur, Heimatpflege, internationaler Ideenaustausch und weitere kulturelle Veranstaltungen und Projekte.

Die Altmühlsee Festspiele finden 2018 vom 14. Juni bis zum 22. Juli statt. Auf dem Festspielplan stehen gesamt 16 Aufführungen, zwei Stücke werden inszeniert und ein Konzert aufgeführt: Ein Sommernachtstraum, der Kontrabaß und das Konzert Klassik am See.

Zuletzt hat der Freistaat Bayern im Jahr 2016 die Altmühlsee Festspiele finanziell unterstützt. Westphal erklärt: „Durch die Neuausrichtung mit dem neuen Intendanten Harald Molocher ist in diesem Jahr wieder eine Förderung möglich. Deswegen habe ich zusammen mit Bürgermeister Dieter Rampe mehrfach im zuständigen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst um Unterstützung gebeten. Daher freut es mich besonders, dass sich unser Einsatz für dieses überregional bedeutsame Festspiel gelohnt hat!“

Ein buntes Potpourri an verschiedenen Konzerten von klassischer Musik bis hin zu Musicals bietet die Konzertreihe „Klingendes Denkmal“. Viele Konzerte werden das ganz Jahr über von Nürnberg bis Eichstätt angeboten, das Besondere – die Veranstaltungen finden immer in Denkmälern statt. In unserer Region zum Beispiel in der Burgkapelle in Pappenheim, im Markgrafensaal in Gunzenhausen oder im Schloss Spielberg bei Gnotzheim.