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Presse
02.10.2018, 13:55 Uhr | Abgeordnetenbüro
Gemeindebesuch in Pfofeld
Firma Reinwald als gutes Beispiel gelungener Innenentwicklung
Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen beendete der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal seine Tour durch die Gemeinden in Pfofeld. Direkt am Brombachsee gelegen, ist die Gemeinde vor allem für Urlauber sehr attraktiv. Viele verschiedene Projekte konnte Bürgermeister Willi Renner während des Besuchs von Manuel Westphal vorstellen. Westphal wurde dabei vom Merkendorfer Bürgermeister Hans Popp begleitet.
Im Sitzungssaal des Gemeindehauses erläuterte Bürgermeister Willi Renner zusammen mit einigen Vertretern des Gemeinderates einige interessante Projekte in Pfofeld. „Durch die Lage direkt am Brombachsee profitieren wir natürlich besonders vom Tourismus. Im Gemeindegebiet haben wir ein Hotel, einen Campingplatz, einige Gasthöfe und eine Anzahl an Ferienwohnungen. Während der Sommermonate gibt es eine große Nachfrage nach Übernachtungsplätzen. 150-160.000 Übernachtungen können wir in etwa jährlich verzeichnen“, erklärte der Bürgermeister.
Westphal nutzte die Gelegenheit, um auf die kürzlich beschlossene Tourismusoffensive der Bayerischen Staatsregierung aufmerksam zu machen: „Dazu sollen im nächsten Doppelhaushalt 2019/20 die Mittel für die Tourismusförderung von 64 auf 100 Mio. Euro jährlich angehoben werden. Es soll unter anderem eine Förderung für kleinere Beherbergungsbetriebe, Gaststätten und Dorfwirtschaften geben, zum Beispiel für den barrierefreien Ausbau oder zur besseren Nutzung der Digitalisierung beispielweise beim Buchungsvorgang. Ich kann mir vorstellen, dass diese Fördermöglichkeit für einige Betreiber in unserer Region sehr attraktiv sein wird.“

Bereits bei einigen anderen Projekten konnte der Freistaat die Gemeinde Pfofeld unterstützen. So konnten für die Räume der Kinderkrippe, die im Gemeindehaus untergebracht ist, 590.000 Euro Förderung vom Freistaat genutzt werden. Auch der Theatersaal im Gemeindehaus wurde mit 80.000 Euro aus dem Kulturfonds des Freistaats unterstützt. Auch bei der Umsetzung von verschiedenen Hochwassermaßnahmen konnte der Freistaat der Gemeinde finanziell unter die Arme greifen.

Damit sich der Landtagsabgeordnete selbst ein Bild von den eingesetzten Mitteln des Freistaats machen konnte, zeigte Bürgermeister Renner die Räume der Kinderkrippe im Gemeindehaus. Zwei Krippengruppen sind in den hellen und großzügigen Räumen untergebracht. Auch den Theatersaal konnte der Abgeordnete bei dieser Gelegenheit besichtigen, der 200 Personen Platz bieten kann und gerne für Familienfeste, Theateraufführungen, Geburtstage oder Hochzeiten genutzt wird.
Das Nahwärmehaus stand ebenfalls auf dem Programm des Gemeindebesuchs. Der Vorsitzende der Nahwärmegenossenschaft in Pfofeld Marco Kleemann stellte die Technik und das Netz vor: „Im November 2016 konnten wir das Netz in Betrieb nehmen, nur einen Monat später waren bereits 40 Prozent aller Anschlussnehmer am Netz. Heute werden über 140 Haushalte mit Wärme aus zwei Biogasanlagen und zwei Öfen, die Hackschnitzel verbrennen, versorgt. Außerdem konnte ein Glasfasernetz installiert werden.“

Besonders wichtig war dem Bürgermeister und dem CSU-Ortsvorsitzenden Roland Hier auch der Besuch bei der Firma Reinwald. Mitten im Ortskern von Pfofeld fertigt Jürgen Reinwald mit seinen acht Mitarbeitern verschiedene Holzkonstruktionen im Innen- und Außenbereich an. Dazu gehören Massivholztreppen und Geländer, aber auch Dachstühle, Carports, Vor¬dächer, Balkone sowie Holz- und Garten-häuser. Direkt neben ihrem Betrieb versorgt die Familie Reinwald die Pfofelder im Dorf- und Getränkeladen. „Zum einen ist der Umbau der alten Scheune zur heutigen Schreinerei für mich ein sehr gelungenes Beispiel der Innenentwicklung, zum anderen ist die Familie Reinwald für uns in der Gemeinde ein wichtiger Partner. Der Dorfladen versorgt die Bürger wohnortnah mit Produkten des täglichen Bedarfs“, verdeutlichte Bürgermeister Willi Renner.
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