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Presse
06.08.2019, 08:35 Uhr | Abgeordnetenbüro
DigitalPakt Schule
Förderbeträge veröffentlicht
Das Kultusministerium hat die Förderrichtlinie „digitale Bildungsinfrastruktur an bayerischen Schulen“ (dBIR) veröffentlicht. Damit haben alle Kommunen und private Schulträger erfahren, wie hoch die jeweiligen Förderbeträge sind. „Mehrere Millionenen Euro können von den Sachaufwandsträgern in unserer Region investiert werden“, gibt Manuel Westphal, Stimmkreisabgeordneter im Bayerischen Landtag bekannt.
Mit der Förderrichtlinie dBIR wurden in Bayern die rechtlichen Voraussetzungen zur Umsetzung „des DigitalPakts Schule 2019 bis 2024“ geschaffen. Zusätzlich zu den 212,5 Millionen Euro aus Landesmitteln werden die Sachaufwandsträger dadurch mit weiteren 778 Millionen Euro Bundesmitteln bei der Modernisierung unserer Schulen im digitalen Bereich unterstützt.

Die Richtlinie weist die Förderhöchstbeträge aus, die bis Ende 2021 von Kommunen und privaten Trägern bei den Regierungen beantragt werden können. Die Mittel können bis Mitte 2024 abgerufen werden. Auch die förderfähige IT-Ausstattung ist in der Richtlinie beschrieben.

„Gemeinsam mit den Schulen können die Sachaufwandsträger nun flexibel Maßnahmen umsetzen, wie zum Beispiel die Schulhausvernetzung, den WLAN-Zugang, die Ausstattung mit PCs, Tablets oder Laptops sowie interaktive Lernmöglichkeiten wie Dokumentenkameras oder Beamer. Bayern hat sich bei den Verhandlungen mit dem Bund erfolgreich dafür eingesetzt, dass auch Miete oder Leasing von IT-Geräten gefördert werden können“, erklärt Westphal.

Der Abgeordnete führt weiter aus: „Die Mittel, die unsere Kommunen und private Träger in der Region erhalten, verbessern die Rahmenbedingungen an unseren Schulen enorm. Die Digitalisierung schreitet in einem schnellen Tempo voran und muss aufgrund der Allgegenwärtigkeit auch Eingang in unsere Lernlandschaft nehmen. Es ist neben der verbesserten Ausstattung unserer Schulen auch notwendig, dass unsere Lehrkräfte im Umgang mit den digitalen Lernmitteln geschult werden. Auch die Systembetreuung an Schulen muss in Zukunft verbessert werden. Die Digitalisierung bietet viele neue Optionen in allen Bereichen, doch müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen.“
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